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Ästhetische Medizin & Anti-Aging

Dr. med. Katharina Brüggemann

HYALURONSÄURE BEHANDLUNG

Durch die Injektion von Hyaluronsäure, die zum Auffüllen von Falten oder Volumenverlusten unter die Haut gespritzt wird, werden sofort sichtbare Ergebnisse erzielt.

 

Behandlungsdauer: ca. 15 bis 30 Minuten | Betäubung: auf Wunsch lokal | Schmerzen: gering | Gesellschaftsfähigkeit: sofort | Wirkungseintritt: sofort | Haltbarkeit: 12 bis 24 Monate | Kosten: ab 250,- EUR* (inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer)

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Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist eine Zuckerverbindung und ein natürlicher Bestandteil der Haut, der für ihre Feuchtigkeitsbindung und Spannkraft verantwortlich ist. Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure. Dies hat zur Folge, dass das Wasserbindungsvermögen abnimmt, die Haut an Elastizität verliert und sich zunehmend Falten bilden.

Hyaluronsäure ist als weiches, geschmeidiges Gel und in verschiedenen Stärken für verschiedene Behandlungsbedürfnisse erhältlich. Es eignet sich zum Auffüllen von feinen Hautlinien bis hin zu größeren Volumendefekten. Durch das Einspritzen in die Falten hebt die Hyaluronsäure das Hautniveau und gleicht es an das umliegende Gewebe an.

 

Welche Hyaluronsäure-Filler gibt es?

Es gibt vernetzte und unvernetzte Hyaluronsäure-Filler:

Die vernetzten Filler bestehen aus quervernetzter Hyaluronsäure, welche besonders stabil ist und einen lang anhaltenden Effekt hat. Sie eignet sich besonders gut zur Behandlung von mitteltiefen bis tiefen Falten und zur Volumenaugmentation.

 

Die unvernetzte Hyaluronsäure wird zur Hautverjüngung bei Knitterfältchen, also zur Flächenbehandlung verwendet (zum Beispiel Wangen, Dekolleté, Augenregion, Handrücken). Dabei wird die Hyaluronsäure oberflächlich in die Haut injiziert und verteilt sich durch ihre nicht vernetzte Molekularstruktur gleichmäßig im Gewebe. Dabei werden Hyaluronsäuredepots in der gesamten behandelten Fläche aufgefüllt und die Haut im gesamten Areal deutlich sichtbar verjüngt. Unerlässlich für den Erfolg ist eine 2 – 3-stufige Einstiegsbehandlung im Abstand von 2 – 4 Wochen.

Einige Hyaluronsäure-Filler enthalten ein lokales Betäubungsmittel. Dadurch werden Schmerzen während und nach der Injektion bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure deutlich gelindert.

 

 

 

 

Was wird mit Hyaluronsäure behandelt?

Die Hyaluronsäure wird hauptsächlich zur Behandlung von sogenannten statischen Falten verwendet, deren Ursache nicht in der Aktivität der Gesichtsmuskeln liegt. Neben der reinen Faltenbehandlung kann auch eine sogenannte Volumenbehandlung durchgeführt werden.

 

Wann und wie lange wirkt Hyaluronsäure?

Der Behandlungseffekt von Hyaluronsäure tritt sofort ein und hält in der Regel  je nach verwendeter Hyaluronsäure (vernetzt oder unvernetzt) 6 - 15 Monate an, danach wird die Substanz vom Körper vollständig abgebaut.

 

Wie lange dauert die Behandlung und erfolgt eine Betäubung?

Die Behandlung dauert in der Regel ca. 15 - 30 min. Je nach Bedarf wird zuvor eine hautbetäubende Creme auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen. Zudem ist den verwendeten Hyaluronsäure-Fillern auch ein örtliches Betäubungsmittel zugesetzt, so dass die Injektion weitgehend schmerzfrei verläuft.

 

Wie läuft eine Behandlung mit Hyaluronsäure ab?

Nach entsprechender Planung und Desinfektion der Haut erfolgt die Behandlung mit oder ohne lokale Betäubung. Dann erfolgt bei feinen Fältchen die Injektion oberflächlich, bei tieferen Falten wird die Hyaluronsäure in die tieferen Hautschichten injiziert.

Blutverdünnende Medikamente sollten möglichst einige Tage vorher abgesetzt werden um das Risiko von Blutergüssen zu minimieren.

 

 

BehandlungsdarstellungBehandlungsdarstellung

 

 

Welche Bereiche können behandelt werden?

  • Oberflächliche und feine Falten z. B. Oberlippenfalten, Stirnfalten, Augenwinkel,
  • Mitteltiefe bis starke Falten, z. B. Nasolabialfalten oder die Marionettenfalten,
  • Betonung der Lippenkonturen, Volumengabe der Lippen, Anhebung der Mundwinkel,
  • Wangenaufbau,
  • Anheben der Augenbraue bei Schlupflidern,
  • Auffüllen der Tränenrinne,
  • Korrektur des Nasenform,
  • Auffüllung von Aknenarben.

 

 

Welche Nebenwirkungen können bei einer Behandlung mit Hyaluronsäure auftreten?

Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Rötung, Brennen oder Schwellung sichtbar sein, manchmal kann sich auch ein kleiner Bluterguss bilden. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel nur vorübergehend und können mit üblichem Make-Up abgedeckt werden.

Seltene bis sehr seltene Nebenwirkungen sind Pigmentierungsstörungen, entzündliche Reaktionen, allergische Reaktionen, Abszesse, Blasen- und Knötchenbildung, Infektionen, Verhärtungen, Migration / Dislokation des Füllmaterials und leichte grippeähnliche Beschwerden.

 

Bin ich nach der Behandlung gesellschaftsfähig?

Im Anschluss an die Behandlung kann durch Kühlen eine schnelle Reduktion der meist minimalen Schwellung und Rötung erreicht werden. Man kann sofort nach der Behandlung seiner gewohnten Alltagsbeschäftigung oder Arbeit nachgehen.

Nach der Behandlung kann wieder duschen. Allerdings sollte für 2 Wochen auf Sauna, Dampfbad, eisige Temperaturen oder UV-Strahlung durch Sonne oder Solarium verzichtet werden.

Auch schwere körperliche Arbeiten, Kopfüber-Bewegungen und Sport am ersten Tag nach der Behandlung sowie kosmetische Behandlungen an den ersten beiden Tagen nach der Behandlung sind zu vermeiden.

 

Wann darf eine Behandlung mit Hyaluronsäure nicht durchgeführt werden?

Grundsätzlich muss auf eine Hyaluronsäure-Behandlung verzichten bei:

  • Allergie gegen Inhaltsstoffe,
  • Akute oder chronische Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich (z. B. Herpes, Akne),
  • Autoimmunerkrankungen wie z.B. Rheuma oder Morbus Crohn,
  • Immunsuppression,
  • Keloidneigung,
  • Einnahme von Blutverdünnern, nichtsteroidalen Entzündungshemmern,
  • Gerinnungsstörungen,
  • Zeitnahe Dermabrasion, Laserbehandlung oder chemische Peelings,
  • Schwangerschaft oder Stillzeit,
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

 

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